Anchor (Brettspiel)

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Anchor (dt.: „Anker“) wurde im Februar 2000 von dem Amerikaner Steven Meyer erfunden und im Frühjahr 2001 in der kanadischen Zeitschrift „Abstract Games“ veröffentlicht. Von Meyer stammen auch Orbit und Trellis.

Gregory K. van Patten erfand nur wenige Monate später, im September 2000, ebenfalls in den USA, ein ganz ähnliches Spiel, das HexGo heißt. Beide Spiele sind offenbar zufällig fast zur gleichen Zeit entstanden.

Contents

Spielregeln

Vorbereitung

Das Anchor-Brett
  • Anchor wird auf einem Brett gespielt, das aus 169 hexagonalen Feldern besteht. Jede der sechs Seiten ist acht Felder lang. Drei Ecken sind durch schwarze Anker, die anderen drei durch weiße Anker markiert.
  • Ein Spieler hat schwarze, der andere weiße Go-Steine.

Ziehen

  • Schwarz beginnt.
  • Nach dem ersten Zug entscheidet Weiß, ob er lieber mit Schwarz oder mit Weiß weiterspielen will. Damit wird der Anzugsvorteil ausgeglichen.
  • Die Spieler setzen abwechselnd einen Stein ihrer Farbe auf ein beliebiges freies Feld.
  • Es besteht kein Zugzwang.

Schlagen

  • Steine einer Farbe sind miteinander verbunden, wenn sie auf benachbarten Feldern liegen.
  • Alle Steine müssen am Ende der Partie mit zwei benachbarten Brettseiten verbunden sein, die sich bei einem Anker schneiden, welcher die selbe Farbe hat wie diese Steine. Die anderen Steine sind „tot“.
  • Tote Steine werden erst vom Brett genommen, wenn die Partie zu Ende ist.
  • Es besteht kein Schlagzwang.

Spielziel

  • Die Partie endet, wenn beide Spieler hintereinander auf ihren Zug verzichten.
  • Ein Spieler hat so viel „Gebiet“, wie er, nachdem alle toten Steine entfernt wurden, mit seinen Steinen freie Brettfelder umzingelt hat.
  • Es gewinnt der Spieler, der mehr Gebietspunkte hat.
  • Bei Punktegleichstand endet die Partie unentschieden.

Quellen

Handscomb, K.
Anchor: Redefining Life and Death. In: Abstract Games 2001; 2 (5): 6-7.

Externe Links

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By: Ralf Gering.
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