Bastnach

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Stadtwappen von Bastnach

Bastnach (auch: Bastenach) ist eine belgische Kleinstadt an der Grenze zum Großherzogtum Luxemburg. Sie liegt in der Provinz Luxemburg, Wallonische Region und hat 14.090 Einwohner (Januar 2005) auf einer Fläche von 172,03 km².

Ihre Bekanntheit geht auf die Ardennenoffensive der deutschen Wehrmacht in der Endphase des Zweiten Weltkrieges zurück. Unter Feldmarschall von Rundstedt startete die Wehrmacht 1944 im Norden Luxemburgs und im angrenzenden östlichen Belgien einen letzten Großangriff, im Verlauf dessen die amerikanischen Truppen zurückgeworfen wurden und sich nur in der umzingelten Stadt halten konnten. Wenig später konnten die Amerikaner den deutschen Angriff zurückschlagen. Zum Andenken an die verlustreiche Winterschlacht wurde in Bastogne eine Gedenkstätte, das so genannte „Mardasson“ errichtet, dem ein Weltkriegsmuseum benachbart ist.

Bastnach ist heute Wendepunkt des bekannten Eintages-Radrennens Lüttich-Bastnach-Lüttich.

Contents

Geschichte

Der Ort wurde im Jahre 634 erstmals erwähnt, als ein Herzog von Austrasien der Abtei von Trier seinen Besitz von Bastnach übergab, der 721 an die Abtei von Prüm ging.

Am 16. Dezember 1944 wurde Bastnach im Zuge der Ardennenoffensive von der deutschen Wehrmacht angegriffen, da der Ort als wichtiger Verkehrsknotenpunkt in den belgischen Ardennen galt. Bastnach wurde eingekesselt, jedoch konnten die Fallschirmjäger der 101. US-Luftlandedivision die Stadt erfolgreich verteidigen, bis die amerikanische Panzerspitze unter General Patton den Ring durchbrach. Auf die Aufforderung der Deutschen, sich zu ergeben, antwortete der kommandierende US-Brigadegeneral Anthony McAuliffe mündlich und schriftlich an General Heinrich von Lüttwitz: „NUTS!“ (dt.: "VERRÜCKT!" – diese Antwort wurde sehr populär).

Verkehr

Bastnach besaß bis Mitte der 1990er-Jahre einen Bahnhalt an der Bahnstrecke Libramont-Bastnach-Geylich.

Söhne und Töchter der Stadt


Weblinks


Herkunft