Ennert
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Der Ennert ist die erste rechtsrheinische Erhebung am Südende der Kölner Bucht. Er gehört zu den nördlichen Ausläufern des Siebengebirges. Er gehört zum Stadtgebiet Bonns und ist Natur- und Vogelschutzgebiet. Dadurch ist dieser einer der natürlichsten Wälder in der gesamten Bundesrepublik und die Narben, die durch den Braunkohle- und Alaunabbau bis in das Jahr 1876 entstanden waren, sind weitestgehend verheilt.
Im Ennert sind seltene Tiere wie Feuersalamander, Glattnattern und Blindschleichen zu finden.
In ihm befinden sich mehrere Hügelgräber, das Foveaux-Häuschen, drei Seen (Dornheckensee, Blauer See und Märchensee) entstanden in aufgelassenen Steinbrüchen, die Kommende zu Ramersdorf, die Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung und ein Mahnmal für drei von den Nationalsozialisten auf dem Ennert ohne Gerichtsverfahren hingerichtete polnische Zwangsarbeiter.
Ein Tunnel („Ennertaufstieg“) als Verbindung der A 562 und der A 3 war jahrelang geplant, seine Verwirklichung ist aber unwahrscheinlich, da er nicht im Bundesverkehrswegeplan 2003 enthalten ist.
Herkunft
- Adaptiert von dem Wikipedia Artikel "Ennert" http://de.wikipedia.org/wiki/Ennert, unter der GNU Free Documentation License in der deutschen Version. Die Liste der Autoren ist in der Wikipedia unter dieser Seite verfügbar.

