Grafenwerth

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Die Nordbrücke (seit 2005 Grafenwerther Brücke) zur Insel

Grafenwerth ist eine Insel in Bad Honnef am Rhein (Stromkilometer 642). Sie befindet sich gegenüber der Insel Nonnenwerth, auf dem sich ein Kloster mit einem privaten Gymnasium befindet. Ein Großteil der Insel ist Bestandteil eines 15 Hektar großen Parkes.

Zwei Brücken führen über den die Insel vom Festland trennenden Altarm, an dem es einen Yachthafen gibt. Am Rheinufer gibt es mehrere Schiffsanlegestellen sowie ein Restaurant mit Biergarten, was die Insel besonders im Sommer zu einem touristischen Ziel macht. Auf weiten Teilen der Insel bietet sich ein guter Blick auf das Siebengebirge und insbesondere den Drachenfels.

Der „Aalschokker Aranka“ vor der Insel mit Blick zum Drachenfels

Vor der Grafenwerther Brücke im Norden befindet sich der 1917 gebaute so genannte „Aalschokker Aranka“, der letzte Aalschokker auf dem Rhein, der bis 1990 im Einsatz war. 1989 wurde dieser von der Nordrhein-Westfalen-Stiftung gekauft und restauriert. Nach dem Einstellen der Nutzung als Fischerboot befindet er sich zwischen dem Festland und der Insel; mit dem Drachenfels im Hintergrund und dem östlich des Aalschokkers liegenden Jachthafen ist er zu einem beliebten Fotomotiv und einem Wahrzeichen von Bad Honnef geworden.

Der Süden Grafenwerths vom Rolandsbogen aus gesehen

Auf dem südlichen Teil der Insel befinden sich das Freibad von Bad Honnef, das über die südliche „Berck-Sur-Mer-Brücke“ erreichbar ist. 1938 wurde dort eine Mineralquelle erbohrt und das damalige Mineralfreibad erbaut, wodurch die Stadt im selben Jahr anerkanntes Heilbad wurde. 2000 wurde das Schwimmbad, das je nach Wetter 50.000 bis 100.000 Besucher pro Jahr hat, komplett modernisiert und umgebaut. Noch weiter südlich befinden sich mehrere Tennisplätze.

Die geschichtsträchtige Insel befindet sich bereits seit 1921 im Besitz der Stadt Bad Honnef. Ihren heutigen Namen erhielt sie erst Anfang des 19. Jahrhunderts.

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