Gulek
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Artikel über Gulek in Englisch.
Gulek wurde 1987 von dem österreichischen Mathematiklehrer und Spieleerfinder Michael Winkelmann erfunden. Es erhielt 1987 den Erfinderpreis auf dem 3. Österreichischen Spielefest in Wien und erschien 1990 in der Vock'schen Werkstatt. Das Spiel ist eine ungewöhnliche Mancala-Variante, die von 2-6 Spielern gespielt werden kann.
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Spielregeln
Das Spielbrett besteht aus 15 Mulden, einer großen Mulde in der Mitte, und dazwischen ein kreisförmiger Ring. Jeder Spieler hat 20 Kugeln einer Farbe.
Am Anfang legen die Spieler abwechselnd eine ihrer Kugeln in eine der 15 Mulden. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Mulde schon von einer eigenen oder einer anderen Kugel belegt ist. Das geschieht so lange, bis alle Kugeln verteilt sind.
Ziehen
Gezogen wird, indem der Spieler, der am Zug ist, alle Kugeln einer gewählten Mulde, heraus nimmt und nacheinander (entweder im Uhrzeiger - oder im Gegenuhrzeigersinn) jeweils eine Kugel in eine benachbarte Grube legt. Man darf dazu nur eine Grube wählen, in der mindestens eine Kugel der eigenen Farbe liegt. Die letzte Kugel, die in einem Zug verteilt wird, muss immer eine Kugel der eigenen Farbe sein. Um aus einer Mulde ziehen zu können, müssen mindestens zwei Kugeln in ihr liegen. Eine einzelne Kugel darf nicht ziehen.
Schlagen
Alle fremden Kugeln, die in der Mulde liegen, in die die letzte eigene Kugel gelegt wurde, sind geschlagen und werden entfernt, indem man sie in die mittlere Mulde des Spielbretts legt. Diese Kugeln sind aus dem Spiel.
Sichern
Nach einem Zug schaut der Spieler, ob in einer Mulde genau zwei Kugeln der eigenen Farbe liegen, ohne dass sich dort fremde Kugeln befinden. Dann kann der Spieler eine oder auch mehrere Kugelpärchen herausnehmen und in den Kreisring legen, dort sind sie sicher. Solche Pärchen können dann später statt eines Zuges wieder ins Spiel gebracht werden, indem man die zwei Kugeln in eine beliebige leere Mulde legt. Es können auch mehrere Pärchen wieder ins Spiel gebracht werden.
Aussetzen
Kann ein Spieler nicht ziehen, weil er nur noch einzelne Kugeln hat und auch keine Paare aus dem Ring ins Spiel bringen kann, so setzt er so lange aus, bis er wieder ziehen kann (weil ein anderer Spieler Kugeln hinzugelegt hat), oder er scheidet aus, wenn alle seine Kugeln geschlagen wurden.
Spielziel
Das Spiel ist zu Ende, wenn keiner der Spieler mehr ziehen kann. Gewonnen hat der Spieler, der die meisten Kugeln übrig behält.
Das Spiel endet unentschieden, wenn innerhalb von fünf Runden keine Kugel geschlagen wurde, egal wieviel Kugeln die Spieler noch haben.
Varianten
Um das Spiel abzukürzen sind verschiedene Varianten denkbar:
- Es scheidet aus / verliert, wer nicht mehr ziehen kann.
- In der ersten Spielphase werden immer zwei Kugeln auf einmal gesetzt.
Herkunft
- Adaptiert von dem Spielwiki Artikel "Gulek" http://unknowns.de/wiki/index.php?title=Gulek, unter der GNU Free Documentation License in der deutschen Version. Die Liste der Autoren ist in der Spielwiki unter dieser Seite verfügbar.

