Raeren

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Burg Raeren
Raeren-Driesch um 1930
Raerener Steinzeug auf Breughel Gemälde

Raerenist ein belgischer Grenzort bei Aachen und eine der neun Gemeinden der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens. Er setzt sich aus den drei Altgemeinden Raeren, Eynatten (wozu auch der belgische Teil von Lichtenbusch gehört) und Hauset zusammen.

Zur Mitte des Jahres 2006 zählte Raeren 10.057 Einwohner. Rund 50 % der Einwohner sind deutsche Staatsbürger. Seine Fläche beträgt 74,2 km2

Contents

Geschichtliches

  • Der Ortsname Raeren stammt aus dem Wort „roden“ und weist auf eine Siedlung mitten im Aachener Reichswald hin. Als Rodungsperiode nimmt man die Zeit um 800 bis 1200 an. Es entstanden die Ortsteile Raeren und Neudorf.
  • Der Ortsteil Neudorf wird erstmals 1241 in einer Urkunde des Aachener Marienstifts erwähnt.
  • Die erste urkundliche Erwähnung des Namens Raeren datiert aus dem Jahre 1400.
  • Raeren ist bekannt durch seine Töpfereikunst im 16. und 17. Jahrhundert. In der Burg Raeren befindet sich ein sehenswertes Töpfereimuseum.
  • Der ehemalige Ortsteil Sief wurde im Versailler Vertrag aus wasserwirtschaftlichen Gründen Deutschland zugeteilt.
  • St.-Nikolaus-Pfarrkirche nach Entwürfen des Aachener Baumeisters Johann Josef Couven.

Wirtschaft

  • Metallindustrie (Aluminium/Norsk Hydro)
  • Möbelgeschäfte
  • Kunststoffherstellung
  • Logistik- und Verkehrsstandort, Autobahnanschluss an die E 40

Weblinks


Herkunft

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