Schloss Finckenstein
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Das Schloss Finckenstein, im ehemaligen Landkreis Rosenberg in Westpreußen (heute von Polen verwaltet) etwa sieben Kilometer nordöstlich von Rosenberg gelegen, ist ein Barockschloss.
In den Jahren 1716 bis 1720 wurde das Schloss im Auftrag von Albrecht Konrad Finck von Finckenstein von John von Collas errichtet und blieb bis 1782 im Besitz der Familie Finck von Finckenstein. Danach wurde es von den Burggrafen zu Dohna-Schlobitten erworben und bis Anfang 1945 gehalten. Im Zuge des Zweiten Weltkrieges wurde es am 22. Januar 1945 durch die Rote Armee in Brand gesetzt. Die Ruinen sind zum Teil bis heute erhalten.
Das Schloss wurde besonders bekannt durch den Aufenthalt von Napoleon Bonaparte, welcher es während der Zeit der Koalitionskriege vom April bis Juni 1807 zu seinem Hauptquartier machte. Als er das Schloss zum ersten Mal erblickte, tat Napoleon den Ausspruch: „Enfin un château“. An diesem Ort wurde auch der Vertrag von Finckenstein zwischen Frankreich und Persien unterschrieben. Napoleon verbrachte seine Zeit auf Schloß Finckenstein zusammen mit der polnischen Gräfin Maria Walewska. Der auf diesem Originalschauplatz 1937 gedrehte Hollywood-Spielfilm Conquest mit Greta Garbo und Charles Boyer handelt von dieser schicksalshaften Begegnung.
Weblinks
- Umfangreiche Informationen über das Schloss auf www.rosenberg-wpr.de
- Umfangreiche Informationen über das Schloss
Herkunft
- Adaptiert von dem Wikipedia Artikel "Schloss Finckenstein" http://www.wikinfo.org/index.php/Deutsch:Schloss_Finckenstein_%28Ostpreu%C3%9Fen%29, unter der GNU Free Documentation License in der deutschen Version. Die Liste der Autoren ist in der Wikipedia unter dieser Seite verfügbar.

