Schloss Schöneck
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Das Schloss Schöneck steht auf einem Felsen in der Ehrbachklamm bei Windhausen (zu Boppard). Es wurde um 1200 durch den Reichsministerialen Konrad von Boppard erbaut. Dessen Nachfahren nannten sich "Ritter von Schöneck" und bewohnten die Burg bis zu dessen Aussterben 1508. Die Familie bestand aus mehreren Linien, die gemeinsam auf der Burg wohnten (Ganerbenburg). Schöneck diente zur Verwaltung des Gallenscheider Gerichts.
In der Eltzer Fehde 1331-1336 war die Burg Teil des Schutz- und Trutzbündnisses gegen den Trierer Erzbischof und Kurfürsten Balduin von Luxemburg. Das Schloss kam 1354 als Lehen an Kurtrier.
1488 wurde Schöneck im sogenannten "Beilsteiner Krieg" durch pfalzgräfliche Truppen besetzt, kurz später aber wieder zurückgegeben.
Ab 1508 wechselte die Burg mehrfach den Besitzer, blieb aber trierische Lehensburg. Sie wurde nach barocken Ausbauten Mitte des 17. Jahrhunderts Schloss Schöneck genannt.
Im Jahr 1910 erwarb der Maler Wilhelm Steinhausen die Anlage. Seit 1922 ist sie im Eigentum einer Familienstiftung.
Contents |
Literatur
- Thon, A. & Ulrich, S.
- "Von den Schauern der Vorwelt umweht...". Burgen und Schlösser an der Mosel. Schnell & Steiner, Regensburg (Deutschland) 2007, 120-123. ISBN 978-3-7954-1926-4
- Friedhoff, J.
- Schloss Schöneck. Reichsminterialensitz - Molkenkuranstalt - Forsthaus. In: Olaf Wagener (Hrsg.): Die Burgen an der Mosel. Akten der 2. internationalen wissenschaftlichen Tagung in Oberfell an der Mosel, Koblenz (Deutschland) 2007, 109-126.
Weblinks
Siehe auch
Herkunft
- Adaptiert von dem Wikipedia Artikel "Scloss Schöneck" http://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Sch%C3%B6neck
, unter der GNU Free Documentation License in der deutschen Version. Die Liste der Autoren ist in der Wikipedia unter dieser Seite verfügbar.

