Stablo
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Stablo ist eine Stadt im Osten Belgiens, in der Provinz Lüttich, mit 6.664 Einwohnern (2005) und einer Fläche von 85.07 km².
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Geschichte
Stablo ist einer der ältesten Orte Belgiens. Die Gründung eines Klosters durch den Hl. Remaclus geht auf das Jahr 648 zurück. Dieser wurde von Sigibert III. mit der Evangelisierung der Gegend beauftragt. Die Abtei und die des benachbarten Malmünde wurden als kirchliches Fürstentum begründet und waren dem Heiligen Römischen Reich angegliedert. Der Klostervorsteher führte den Titel eines Fürst-Abtes. Die Autonomie des Fürstentums endete während der französische Revolution im Jahre 1794. Der Wiener Kongress trennte Stablo schließlich von der Schwesterstadt und Abtei Malmünde, welche Preußen angegliedert wurden.
Siehe auch:
Lage
Die Gemeinde liegt in den Ardennen, im Zentrum einer weiten fruchtbaren Ebene, welche von den Flußläufen der Warche, der Amel und des Eau Rouge durchquert wird.
Sehenswert
- Die Abtei, welche 2002 renoviert wurde und 3 Museen beherbergt
- Die Rennstrecke Spa-Francorchamps mit dem Großen Preis von Belgien
- Das Museum der Rennstrecke
- Das Naturschutzgebiet Hohes Venn
- Der Karneval zu Laetare mit den Blancs-Moussis. (1449 bekommt Stablo einen neuen Abt, dieser untersagt den Mönchen das Mitfastentreiben. Als Zeichen des Protestes ziehen sich die Bürger weiße Kutten an, verbergen ihr Gesicht hinter Masken mit langen Nasen und ziehen mit Schweinsblasen wedelnd durch die Straßen.)
- Ein Theater- und Musikfestival im Mai und Juli.
Fotos
Söhne und Töchter der Stadt
- 1816: François Prume, belgischer Violinist und Komponist
- 1910: Raymond Micha, belgischer Musiker und Komponist (Ehrenbürger)
Weblinks
Herkunft
- Adaptiert von dem Wikipedia Artikel "Stavelot" http://de.wikipedia.org/wiki/Stavelot, unter der GNU Free Documentation License in der deutschen Version. Die Liste der Autoren ist in der Wikipedia unter dieser Seite verfügbar.

